Übersetzer und Sprache werden zum Schlüssel in Europa

Übersetzer reissen Mauern ein und schaffen Verständlichkeit

2015 neigt sich dem Ende und in ein Thema, das viele Wochen die Nachrichten beherrschte, scheint zumindest medial ein wenig Ruhe einzukehren. Dieses Jahr stand wie lange keines mehr im Zeichen der Flüchtlingskrise. Unsere Nachbarländer Deutschland und Österreich bemühten sich wochenlang um Struktur und Ordnung in einem Chaos, das beinahe seines Gleichen suchte. Eine Schlüsselposition nehmen dabei Übersetzer ein. Die meisten Flüchtlinge, die nach Mitteleuropa kommen, sprechen neben Arabisch primär Englisch. Um mit Behörden und Mitarbeitern zu kommunizieren sind Übersetzer zum unentbehrlichen Schlüssel geworden. Dabei reissen Übersetzer an vielen Orten nicht nur Sprachhürden nieder, sondern gelten auch als wichtige Zuhörer, die erste Wunden, ersten Schmerz lindern.

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Übersetzungen und Sprache ist der Schlüssel für Integration

Viele Flüchtlinge, die beispielsweise aus Syrien nach Mitteleuropa kommen, sind Monate unterwegs. Herausforderungen sind aber weniger die Erstversorgung oder gar die erste Registrierung, sondern vielmehr die Integration. Zum Schlüssel auf diesem Weg wird die Sprache. Nur wenn es Erwachsenen und Kinder gleichermassen gelingen wird, die jeweilige Sprache zu erlernen, wird es auch möglich sein, dass sie in die Gesellschaft, in ihr neues Leben integriert werden. Die Integration ist aber immer wieder an Behördengänge und Anträge gebunden. An genau dieser Stelle leisten Übersetzer, ob beauftragte oder ehrenamtliche, eine entscheidende Hilfe. Ohne sie wäre es vielen Menschen nicht möglich, die ersten Schritte in einem neuen, vollkommen fremden Land zu gehen.

Spielerische Wege zu einer neuen Sprache

Ob Deutsch, Schweizerdeutsch, Englisch, Niederländisch oder Schwedisch: Eines haben alle Fremdsprachen gemeinsam. Es braucht Zeit, sie zu erlernen. Es dauert in der Regel Monate, hunderte Stunden, um eine neue Sprache sowohl hinsichtlich der Vokabeln als auch der Rechtschreibung und der Grammatik zu erlernen. Wege gibt es dafür viele. Welcher für den Einzelnen der Richtige ist, muss vom individuellen Lernverhalten, aber auch von den eigenen Möglichkeiten abhängig gemacht werden. Beim Erlernen einer Sprache werden immer häufiger Apps und Lernspiele zur Hand genommen. Sie sind vor allem bei Kindern ausgesprochen populär und sorgen dafür, dass Sprachen und deren Regeln spielerisch vermittelt werden. Die Sprache, nicht zuletzt aber auch die Übersetzung werden in diesen Tagen zusehends zum Schlüssel in einer der grössten politischen Herausforderungen, die Europa zu meistern hat.

Literaturnachweis

[1] NDR.de – Hand in Hand für Norddeutschland – „Ich liebe Deutschland“ 30.11.2015, Vassili Golod

Übersetzungsbüro Schweiz, 19. September 2018

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